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Kaufberatung

In wenigen Schritten zum perfekten Gerät! Der Produktfinder vergleicht nicht nur die besten Preise aus über 20 Online-Shops, sondern auch die Energiekosten der Geschirrspüler.

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Eine Spülmaschine stellt ohne Frage eine Erleichterung im Alltag dar: Es geht nicht so viel Zeit für den Abwasch verloren und das Geschirr wird trotzdem intensiv gereinigt. Möchte man eine Spülmaschine kaufen, ist man mit einer großen Auswahl konfrontiert: Von Siemens, Bosch und Miele, über Neff, AEG, Bauknecht und Beko - die Auswahl Geschirrspülmaschinen ist riesig. Weiterhin stellt sich die Frage, ob man die Spülmaschine teilintegriert möchte oder ob die Spülmaschine voll integriert sein soll. Vielleicht aber soll die Spülmaschine freistehend sein? Auf Smartricity erfährst du, worauf du beim Spülmaschine kaufen achten musst und was die einzelnen Features bedeuten.

Was kostet eine Spülmaschine?

Die Preisspanne für Spülmaschinen erstreckt sich von ungefähr 300 Euro bis 1000 Euro für die meisten Geräte. Dennoch gibt es natürlich auch teurere Geräte mit besonders komfortabler Ausstattung.

Die Spülmaschine in all ihren Facetten

Vollintegrierte Spülmaschine

Vollintegrierte Spülmaschinen fügen sich nahtlos in das Design der Küche ein, da sich das Bedienfeld im Inneren der Maschine befindet.

Teilintegrierte Spülmaschine

Der teilintegrierte Geschirrspüler fügt sich etwas weniger nahtlos in das Gesamtbild der Küche ein. Bei dieser Art von Spülmaschine befindet sich das Bedienfeld an der Außenseite des Geräts, über der Küchenfront.

Großraumgeschirrspüler bzw. XXL-Geschirrspüler

Der größte Unterschied zum Standard-Geschirrspüler ist hier die Größe: Großraumgeschirrspüler sind mit einer Höhe von 86 cm fünf Zentimeter höher. Dieser Platz macht sich vor allem bemerkbar, wenn man größere Utensilien - Töpfe, Pfannen, etc. - im Unterkorb stapeln möchte. Viele Modelle sind in beiden Versionen verfügbar: In Normalgröße und in der XXL-Version.

Freistehende Spülmaschine

Die freistehende Spülmaschine kann grundsätzlich überall stehen und ist nicht an einen bestimmten Platz gebunden. Teilweise lassen sich Modelle dieser Art auch unter der Arbeitsplatte platzieren - allerdings muss dazu der Deckel abmontiert werden.

Unterbaufähiger Geschirrspüler

Die unterbaufähige Spülmaschine besitzt keine eigene Abdeckplatte und kann so unter einer durchgehenden Arbeitsplatte eingerichtet werden. Im Gegensatz zur voll- und teilintegrierten Spülmaschine ist ein Modell dieser Art von vorne vollständig sichtbar.

Modularspüler bzw. Kompaktspüler

Modularspüler (auch genannt Kompaktspüler) haben die Maße 45 oder 60 Zentimeter auf 60 Zentimeter und bieten sich vor allem für den Hocheinbau an. Das geht dann, wenn ein wenig Spielraum wegen der Anschlüsse herrscht. Der Vorteil an Modularspülern ist, dass du dich beim Aus- oder Einräumen nicht dauernd bücken musst - ergonomisch macht diese Art von Spülmaschine auf jeden Fall am meisten Sinn.

Kompaktspüler können allerdings auch eingebaut werden. Sie passen sie perfekt in sockelfreie Küchenlandschaften.

Geschirrspüler der Schweizer Norm

Spülmaschinen der Schweizer Norm besitzen eine Breite von 55 Zentimetern, eine Höhe von 76,2 Zentimetern und eine Tiefe von 57,1 Zentimetern. Auch Modelle dieser Art eignen sich ideal für den Einbau in Hochschränken.

Die Energieeffizienzklasse der Spülmaschine

Bei Geschirrspülern reicht die Energieeffizienzklasse von A+ bis A+++, wobei A+ die niedrigste Stufe ist. Somit sind Geräte der Klasse A+++ am energieeffizientesten und sparen zudem am meisten Wasser. Das hat nicht nur einen ökologischen Effekt, sondern zeigt sich auch durch niedrigere Kosten während der Benutzung.

Mit 280 Spülgängen pro Jahr, also einem alle zehn Tage, im Sparprogramm, liegt der jährliche Stromverbrauch bei Geschirrspülern der Klasse A+++ unter 200 kWh, der Wasserverbrauch pro Jahr unter 2500 Litern. Hier lohnt es sich langfristig zu denken: Eine weniger effiziente, günstige Spülmaschine mag zwar einen niedrigeren Anschaffungspreis haben, kann aber an Betriebskosten deutlich teurer sein, als ein effizientes Gerät. Zudem haben Geräte der Klasse A+++ in der Regel eine höhere Lebensdauer, was Reparaturkosten ersparen kann.

Tipp: Vergleiche die Stromkosten, die pro Jahr bei den Modellen entstehen würden, die du im Auge hast. Das geht ganz einfach, indem du den Preis einer Kilowattstunde mit dem jährlichen Stromverbrauch multiplizierst. Das Ergebnis sind die Kosten pro Jahr. Willst du es ganz genau wissen, kannst du das Modell auch bei Smartricity eingeben und überprüfen lassen. Dort erhältst du beispielsweise Daten zum jährlichen Stromverbrauch und den Stromkosten pro Jahr.

Außerdem ist die Trocknungswirkung zu beachten. Im Idealfall liegt dieser im Bereich A; ansonsten ist das Geschirr nach dem Spülgang sehr wahrscheinlich noch feucht.

Zusätzlich Strom sparen kannst du, wenn du (sofern möglich) deine Spülmaschine an die Warmwasserleitung anschließt. Das spart einen zusätzlichen Energieaufwand für die Erhitzung des Wassers.

Welche Energieeffizienzklasse, Trocknungswirkung und beispielsweise Lautstärke deine Spülmaschine erreicht, kannst du auf dem EU-Energielabel nachlesen:

Welche Funktionen sollte die Spülmaschine haben?

Vor allem aktuellere Modelle von Geschirrspülern besitzen oft viele Funktionen. An dieser Stelle sollte jedoch erwähnt werden, dass spezielle Zusatzfunktionen oftmals mit höheren Anschaffungskosten einhergehen - daher solltest du dir vorher überlegen, welche Funktionen du für deinen spezifischen Haushalt wirklich brauchst.

Spülmaschine: Welche Programme sind wichtig?

An Spülprogrammen sollten mindestens vier im Geschirrspüler integriert sein. Mit einem Normalprogramm, einem Kurzprogramm, einem Intensivprogramm und einem ECO-Modus bist du gut aufgestellt.

Spülmaschine: Automatikprogramm

Im Automatikprogramm wird die Temperatur des Wassers, die Laufzeit des Programms und die Menge an Frischwasser, das zugeführt wird, von selbst angepasst. Bei alldem konzentriert sich die Spülmaschine darauf, den Wasser- und Energieverbrauch so niedrig wie möglich zu halten.

Spülmaschine: Eco-Modus

Das Eco-Programm ist das energieeffizienteste und damit umweltschonendste Programm. Trotz einer längeren Laufzeit von ungefähr drei Stunden verbraucht es am wenigsten Energie, da die Wassertemperatur hier nur maximal 50°C beträgt.

Spülmaschine: Intensivprogramm

Ein Intensivprogramm ist perfekt für sehr stark verdreckte Utensilien. Das Wasser wird auf 70°C erhitzt, was auch sehr hartnäckige Verschmutzungen löst.

Spülmaschine: Kurzprogramm

Das Kurzprogramm ist hilfreich, wenn viel Geschirr in kurzer Zeit sauber werden muss. Mit einer Laufzeit bis zu einer Stunde sind sie zeitlich zwar sehr effizient, brauchen aber auch sehr viel Energie, da das Wasser in kürzester Zeit erhitzt werden muss.

Variabel verstellbare Körbe im Inneren

Prüfe vor dem Kauf auf jeden Fall, ob der obere Korb in der Höhe verstellbar ist. Das hilft dir, wenn du im unteren Korb sehr große Geschirrteile spülen möchtest. Außerdem ist es nützlich, wenn der Korb auch voll beladen noch verstellt werden kann.

Tipp: Praktisch ist es auch, wenn man die Tellerhalter umklappen kann und sich im oberen Korb extra Tassenablagen befinden.

Aquastop-Funktion

Die Aquastop-Funktion hindert die Spülmaschine daran, noch mehr Wasser zuzuführen, wenn eine Leitung verstopft ist und Gefahr besteht, dass Wasser aus einem Loch tritt. Das schützt zuverlässig vor Wasserschäden.

Individuell einstellbarer Wasserenthärter

Der in den Geschirrspüler integrierte Wasserenthärter sollte variabel sein, sodass du ihn an den Härtegrad des Wassers in deiner Region anpassen kannst. Außerdem ist eine eingebaute, ersichtliche Nachfüllanzeige sehr hilfreich.

Besteckkorb oder Besteckschublade?

Ein Vorteil der Besteckschublade ist vor allem, dass im Unterkorb mehr Platz ist. Außerdem ist es hygienischer, wenn man beim Ausräumen des Geschirrspülers das Mundteil des Besteckstücks nicht anfassen muss. Nicht zuletzt ist es auch ergonomisch sinnvoller, da du dich nicht ständig bücken musst, um das Besteck herauszuheben.

AutoOpen-System

Ist im Geschirrspüler ein AutoOpen-System integriert, öffnet sich die Tür nach dem Spülgang selbstständig ein wenig (nicht mehr als einen Spalt). Dadurch kann die heiße Luft aus dem Inneren der Spülmaschine austreten und legt sich nicht wieder auf dem Geschirr ab.

Der Gefahr, dass durch die feuchte Luft die Arbeitsplatte über dem Geschirrspüler beschädigt werden könnte, wird in der Regel vorgebeugt. In der Regel ist ein Lüftungssystem im Gerät integriert, das heiße Luft ausstößt - so ist die Arbeitsplatte vorgewärmt. Das verhindert Schäden durch Aufquellen oder Ähnliches.

Informatives Display

Das eingebaute Display sollte dich in jedem Fall darauf hinweisen, wenn beispielsweise Klarspüler oder Salz leer sind.

Lade-Erkennung

Besitzt dein Geschirrspüler eine Lade-Erkennung, kann er die Menge an Wasser an die Beladung deines Gerätes anpassen. Ist die Spülmaschine also mal weniger voll beladen, setzt das Gerät auch weniger Wasser für die Reinigung ein.

Timer und Restlaufanzeige

Oftmals erweist es sich als hilfreich, einen Spülgang vorplanen zu können - mithilfe des Timers ist das möglich. Auch eine Restlaufanzeige bietet eine gute Orientierung zur Zeiteinteilung. Sie zeigt an, wie lange der aktuelle Spülgang noch dauert.

Spülmaschine mit Zeolith-Technologie

Geräte dieser Art arbeiten sehr energieeffizient: Das Mineral Zeolith hilft der Flüssigkeit im Inneren beim Verdampfen. Die so entstehende warme Luft erspart eine zusätzliche Heizung der Maschine und hilft beim schnelleren Trocknen.

Zudem spart die Zeolith-Technik auch Wasser: Das Wasser, das beim Trocknen aufgesogen wird, wird bis zum nächsten Spülgang in den integrierten Zeolith-Kügelchen aufbewahrt und dann wieder verwendet.

Spülmaschine: Laut oder leise?

Im Bereich von 38 Dezibel ist der Geschirrspüler sehr leise. Dieser Bereich entspricht einem Flüstern. Geräte mit einer Lautstärke von 45 Dezibel sind vergleichsweise lauter. Das entspricht der Schallgrenze, die eine Unterhaltung nebenbei noch zulässt. Modelle, die 52 Dezibel erreichen kann man mit prasselndem Regen auf einer Fensterscheibe vergleichen.

Generell lässt sich sagen: Leise ist ein Geschirrspüler erst bei einer Dezibelzahl von unter 44. Modelle, die lauter als 50 Dezibel sind, werden von den meisten als störend empfunden.

Welche Dezibelanzahl der Geschirrspüler aufweist, kannst du auf dem EU-Energielabel ablesen.

Wie groß muss meine Spülmaschine sein?

Bei Geschirrspülern wird die Kapazität in der Regel nach sogenannten Maßgedecken benannt. Diese Angabe findest du auf dem EU-Energielabel.

Dabei besteht ein Maßgedeck nach der europäischen Norm EN 50242 aus folgenden Bestandteilen:

AnzahlArtGröße/ Fassungsvermögen
1Esstellerø 26 cm
1Suppentellerø 23 cm
1Desserttellerø 19 cm
1Untertasseø 14 cm
1Tasse0,2 l
1Trinkglas250 ml
1Messer203 mm
1Gabel184 mm
1Suppenlöffel195 mm
1Teelöffel126 mm
1Dessertlöffel156 mm

Somit entsprechen acht bis zehn Maßgedecke einem ein bis zwei Personen Haushalt, 12 bis 14 entsprechen einem drei bis vier Personen Haushalt. Ab 15 Maßgedecken geht man von einem 5 (und mehr) Personen Haushalt aus.

Demnach reicht für einen ein bis zwei Personen Haushalt eigentlich ein Geschirrspüler mit einer Breite von 45 Zentimetern. Allerdings solltest du beachten, dass Modelle dieser Art selten günstiger sind - sei es in beim Kauf oder im Betrieb. Außerdem passen große Utensilien, wie Töpfe oder Schüsseln, weniger gut in ein kleines Modell. Zudem brauchen kleine Versionen oft mehr Wasser und Strom pro Spülgang.

Solltest du also genug Platz haben, empfiehlt es sich, eine Spülmaschine mit einer Breite von 60 Zentimetern zu kaufen.

Wann lohnt es sich, ein Spülmaschine neu zu kaufen?

Die Stiftung Warentest kam zu dem Ergebnis, dass ein Geschirrspüler, der neu bei mindestens 600 Euro lag, mit bis zu vier Reparaturen zu einem Gesamtpreis von 600 Euro innerhalb von 15 Jahren noch immer ökologisch ist.

Das kommt allerdings immer auf den Einzelfall an. Oft übersteigt der Stromverbrauch nach ca. 10 Jahren bereits den Wert der Maschine. Auf Smartricity kannst du dein Gerät zugeschnitten auf deinen Haushalt analysieren lassen - und dann selbst abschätzen, ob sich eine Neuanschaffung für dich rentiert.

Checkliste: Worauf du beim Kauf einer Spülmaschine achten musst

  • Was steht auf dem EU-Energielabel: Wie steht es um Energieeffizienzklasse und Wasserverbrauch?
  • Wie laut ist der Geschirrspüler?
  • Wie groß ist dein Haushalt und wie viel Geschirr wird genutzt?
  • Garantie: Wer ist für Wartung und Reparatur zuständig?
  • Besteckschublade oder Besteckkasten: Welche Geschirrspülereinsätze sind am praktischsten?
  • Sind die Körbe variabel einstellbar?
  • Sind die Programme vorhanden, die für dich am praktischten sind?
  • Ist ein Warmwasseranschluss sinnvoll?
  • Wird das Gerät im Unterschrank eingebaut oder auf Höhe der Arbeitsplatte?